Der Jahresstart ist strategisch gesehen das „Q1-Fenster“, in dem Budgets freigegeben, Lieferanten neu bewertet und Marketingmaßnahmen neu priorisiert werden. Parallel startet die Messesaison: Entscheider sind unterwegs, vergleichen Angebote – und sind grundsätzlich offen für neue Partnerschaften. Genau hier liefern Werbeartikel und Streuartikel einen Wettbewerbsvorteil, den digitale Touchpoints allein selten erreichen: reale Präsenz im Alltag.
Während Ads oft nach Sekunden verpuffen, bleiben gut ausgewählte Giveaways auf dem Schreibtisch, im Auto oder in der Jackentasche. Das ist kein Bauchgefühl, sondern lässt sich messen: In der ASI Ad Impressions Study (2023) zeigen mehrere Produktkategorien tausende Impressions über die Lebensdauer und sehr niedrige Kosten pro Kontakt – bei Wearables teils „unter 1 Cent pro Impression“ (je nach Produktkalkulation).
Wärme-Artikel (z. B. Thermobecher, Mützen, Hoodies, Handwärmer, Decken, Wärmepads) treffen gleich mehrere Erfolgsfaktoren:
Psychologisch kommt ein weiterer Hebel dazu: Menschen bewerten Dinge, die sie besitzen, oft höher als identische Dinge, die ihnen nicht gehören (Stichwort Endowment Effect). Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Giveaway behalten und genutzt wird – und damit die Markenpräsenz verlängert.
Auf Messen geht es nicht nur um Reichweite, sondern um qualifizierte Gespräche. Ein guter Streuartikel hat dabei eine klare Job-To-Be-Done:
Wichtig: Der Werbeartikel ist nicht der Abschluss – er ist der Türöffner. Entscheidend ist, dass er in eine saubere Lead-Mechanik eingebettet wird.
Kundenbindung wird häufig nur über E-Mail-Flows, Rabatte und Loyalty-Punkte gedacht. Funktioniert – aber ist austauschbar. Physische Markenartikel können Loyalität dagegen „emotional aufladen“, weil sie als Wertschätzung wahrgenommen werden.
Das lässt sich aus der Verhaltensforschung gut herleiten: Gifts triggern Reziprozität – Empfänger reagieren tendenziell positiver auf den Geber, selbst wenn das Geschenk „klein“ ist. In experimentellen Studien wird dieser Effekt als messbares Verhalten sichtbar (z. B. erhöhte Leistung bzw. veränderte Reaktionen nach einem unconditional gift).
Übertragen auf B2B: Ein sinnvoller, hochwertiger Artikel nach dem Projekt-Start oder nach dem Messegespräch kann die Beziehung „wärmer“ machen – im wahrsten Sinne.
1) Drei Ebenen statt „ein Giveaway für alle“
2) Messe-CTA, der nicht nervt
Auf den Artikel gehört nicht „Rufen Sie uns an“, sondern ein konkreter Next Step:
3) Follow-up, das den Werbeartikel „verlängert“
Innerhalb von 24–48 Stunden nach Kontakt:
4) Erfolgsmessung (ohne KPI-Theater)
Fazit: Q1 ist Deal-Season – Wärmeartikel sind der „haptische Shortcut“
Wenn du zum Jahresstart die Messesaison ernsthaft als Pipeline-Motor nutzen willst, sind Werbeartikel und Streuartikel kein Deko-Posten, sondern ein Performance-Kanal: langlebig, messbar und besonders stark, wenn der Artikel einen echten Alltagsnutzen hat. Studien aus der Promo-Industrie zeigen dabei hohe Lebensdauer-Impressions und niedrige Kosten pro Kontakt für häufig genutzte Kategorien